Mein Jahresrückblick 2014 4. Januar 2015
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Eigentlich hatte ich nicht daran gedacht einen Jahresrückblick zu schreiben, aber nachdem ich bereits ein paar andere Blog-Artikel gelesen hatte, die ebenso das Jahr 2014 auf diese Weise revu passieren ließen, dachte ich mir wieso nicht?

Folglich schreibe ich einen Artikel aus der ICH-Perspektive und teile meinen Jahresrückblick in vier+drei Ebenen auf. Diese Aufteilung ist auch für mich ein Gedankenexperiment, mal sehen was dabei herauskommt.   Die ersten vier Ebenen erscheinen mir einfacher, da sich der Materie entsprechen. Dabei fällt mir die Zuordnung zwischen mir und dem Jahr 2014 leichter. Bei den restlichen drei tue ich mir eher schwer, da diese dem spirituellen zuzuordnen sind und ich in diesem Bereich erst ganz am Anfang stehe.

uschi dreiucker  / pixelio.de

uschi dreiucker / pixelio.de

Ebene 1: Körperliches

Im Rückblick auf das Jahr 2014 konnte ich sich mein Körper guter bis sehr guter Gesundheit erfreuen. Tatsächlich war ich wirklich nie krank das gesamte Jahr. So ließ ich im März 2014 eine Zell-Screening Messung durchführen und meine Werte waren recht gut, lediglich bei die kardio-vaskuläre Messung (Dehnung der Arterien) ließ zu Wünschen übrig. Mein Fitness Level meines Körpers würde ich eher als Mittelstufe bezeichnen, da ich im Jahr 2014 sehr wenig Lauftrainings absolvierte. Dennoch bin ich viel mit meinem Stadt-Fahrrad in Graz herumgefahren, was meinen Basis-Fitness Level festigte. Gegen Ende 2014 fing ich mit dem Fitness-Center Training an, aber ich war etwas lasch was die Regelmäßigkeit betrifft. Dennoch wurden mir bei den dortigen Messungen eine gute sehr gute Herzfitness bestätigt. In Summe, meinen Körper ging es gut, das ich nicht einmal krank war hängt vielleicht auch mit den entsprechenden Nahrungsergänzungsmitteln zusammen, die mich im November resistenter gegen Erkrankungen machten.

Ebene 2: Energetisches, Wirtschaftliches

Auf energetischer Ebene war das Jahr 2014 eher schwierig zu beurteilen. Mein Energie-Level war jedoch in Summe etwas ausgeglichener, denn von April bis September 2014 hatte ich meine Auszeit und schrieb meine Masterarbeit zu Hause. Im Zuge dessen war mein Energie-Level mit Oktober, als ich bei meiner neuen Stelle begann, äußerst hoch und die intensive Arbeitszeit steckte ich sehr gut weg. Da bei der energetischen Ebene auch von Geld oder Wirtschaftlichen gesprochen werden kann, war das Jahr durch meine Auszeit leicht durchwachsen, aber nicht schlimm. Jedenfalls konnte ich meinen Kontostand in meiner Auszeit mit kleinen Reparaturen und Auto-Verborgen auf guten Niveau halten.

Ebene 3: Emotionen, Gefühlswelt

Meiner Gefühlswelt blieben eigentlich nur zwei Dinge in Erinnerung, glücklicherweise sind alle anderen Emotionen aus dem Jahr 2014 wieder verflogen. Zum einem war es die Beendigung meines Arbeitsverhältnisses, die mich intensive emotionale Kraft gekostet hat, zum anderen gab es mit Ende des Jahres 2014 einen Notfall in der Familie meiner Freundin, womit ich zum ersten Mal im Leben als Besucher in der Intensivstation stand. Sehr positiv auf meine Gefühlswelt hat sich aber der Studienabschluss meiner Freundin ausgewirkt und die gemeinsame Zeit zu Hause beim Werkeln an unseren Abschlussarbeiten. Leider konnte ich meine Masterarbeit nicht zum Zieltermin mit Ende Oktober 2014 fertigstellen, die Korrekturschleifen durch meinen Betreuer nahmen doch viel mehr Zeit in Anspruch als erwartet. Nichtsdestotrotz gab es so gut wie gar keine Wechselbäder der Gefühle oder Ähnliches. Ich kann behaupten, dass ich im Jahr 2014 schon gut auf meine Gefühlswelt und Emotionen achtete und mich gut mit Freunden darüber austauschen konnte.

Ebene 4: Verstand, Wissen

Interessanterweise tue ich mir mit dieser Ebene am Leichtesten. Das erklärt sich für mich aber auch ganz einfach. Ich bin als Techniker eben sehr „kopflastig“, sprich mein Verstand ist recht gut trainiert. Ob der Verstand dann auch richtig liegt, ist aber eine andere Frage. Jedenfalls konnte ich im Jahr vieles an Reparaturerfahrungen sammeln, was meine Berichte hier im Blog dokumentieren. Zu dem kenne ich einigermaßen gut im europäischen Patentwesen aus, das war mein Thema meiner Masterarbeit. Meine Herangehensweise aus Fakten, Zahlen und Texten neues Wissen in aufbereiteter Form zu entwickeln, konnte ich durch meine Masterarbeit wiederum verbessern im Vergleich zu meiner ersten Diplomarbeit. Mir ist auch Ende des Jahres aufgefallen, dass ich mich innerhalb kürzester Zeit in bisher nicht bekannten Cloud-Technologie gut einarbeiten konnte. Vielleicht hat mein Verstand und Wissensstand den größten Schritt meiner Ebenen gemacht, vielleicht ist es aber auch nur mehr mein Verstand der mir das weis machen will 🙂

Ebene 5: Intelligenz – Ebene 6 Intuition – Ebene 7 Wille

Diese drei Ebenen sehe ich als den spirituellen Teil meiner selbst und diesen möchte ich ebenso für das Jahr 2014 revu passieren lassen. Ich muss zugeben, dass ich auf spiritueller Ebene eigentlich so gut wie gar keine Entwicklung verzeichnen konnte, zumindest keine bewusste. Lediglich die Intelligenz, sprich dort anzugreifen oder mitzutun wo es offensichtlich und notwendig ist, versuche ich mehr und mehr in meinen Alltag zu integrieren. Mit der Intuition tu‘ ich mir aber bei weitem schwerer. Es gab zuletzt nur ein paar wenige Momente, wo meine Intuition meinen Verstand überzeugen konnte, doch einmal die Dinge anders zu betrachten, doch dem Bauchgefühl mehr Gehör zu verleihen. Interessanterweise lagen meine wenigen Momente in denen ich meiner Intuition vertraute, immer gold-richtig. Auf der Ebene des Willen kann ich keine Momente aus dem Jahr 2014 in Erinnerung rufen, denn mit dieser Ebene ist nicht der Wille meines Verstandes gemeint, sondern eine höhere Instanz meiner selbst. Ich versuche aber auch diese Ebene in den kommenden Jahren und Jahrzehnten besser zu beobachten und zu entwickeln.

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