Porsche, Daimler, Audi und BMW Deutsche Autos in den USA sehr begehrt 23. Oktober 2013
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Ingenieurskunst Made-in-Germany ist im Ausland auch weiterhin beliebt. So konnten im vergangenen August die begehrten Hersteller Porsche, Daimler, BMW und Audi ihre Umsätze in den vereinigten Staaten enorm ausbauen. Aber auch die Verkaufszahlen der heimischen Hersteller in den USA sind angestiegen, wie zum Beispiel beim Autobauer GM, General Motors. Gleiches gilt für die Hersteller Ford und Chrysler. Nicht zuletzt sind auch Modelle von Toyota, Honda und Co. immer beliebter bei den Amis, denn diese schwören mehr-und-mehr auf sparsame Modelle. Einzig und alleine VW kann sich dem positiven Trend nicht anschließen und hinkt der Konkurrenz auf dem US-Markt mit seinen enormen Zuwachsraten hinterher. Während die Zahlen beim Modell VW Jetta deutlich ausgebaut werden konnten, musste der Absatz des Golf und Touareg negative Wachstumsraten verzeichnen.

Zweistellige Nachfrageraten

Bei den Daimler-Autos der Marken Mercedes-Benz und Smart konnten im August des Jahres insgesamt 27100 Exemplare verkauft werden, was einem Zuwachs von 16% entspricht. Bei BMW wurde ein regelrechter Boom von 35% auf 30500 Exemplare verzeichnet. VW verkauft weniger, dafür läuft es bei der Tochter aus Ingolstadt deutlich besser, Audi konnte ein sattes Plus von 21,5% verbuchen und sich mit 14000 Autos behaupten.

Foto von Pixabay.com

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Beim Hersteller VW sah die Prognose anders aus. Die Amerikaner nahmen lediglich 40342 VW-Autos ab, was einem leichten Umsatzeinbruch von 1,6% zum Vorjahreswert entspricht. Seit dem Jahresbeginn steht fest: VW wird weniger nachgefragt und zwar mit einem Absatzrückgang von 1,3 %.

Japaner beliebt

In den USA werden auch vom einheimischen Hersteller Chrysler die besten Absatzzahlen seit August 2007 verzeichnet. Für GM war es der beste Monat seit September 2008. Das Toyota, Nissan und Honda beliebt sind, dürfte auf US-Straßen niemandem verschlossen geblieben sein, der Autobauer Toyota konnte in den USA 231500 Wagen verkaufen, was einer Absatzsteigerung von 23% entspricht, dass Autos aus Japan enorm angesagt sind, kam auch für Honda und Nissan zu gute, hier ging es um zweistellige Prozentsätze nach oben.

GM mit Pick-Ups weiterhin Marktführer

Der US-Konzern GM konnte vor allem durch seine Pick-up-Trucks seinen Absatz steigern. Die wuchtigen Wagen mit großen Ladeflächen sind vor allem bei Handwerkern weiterhin sehr begehrt, Gleiches gilt für Farmer und Familienväter. Im Pick-up-Bereich besteht für sie auf dem Markt kau meinen Konkurrenz, sodass die Gewinnspannen hier besonders hoch sind. Während der Wirtschaftskrise ist der Absatz jedoch eingebrochen. Viele alte Modelle fahren herum, die ersetzt werden müssen, die Nachfrage an Ersatzteilen nimmt auch weiterhin zu. Österreich findet im Internet mit Teile-Direkt.at einen günstigen Partner.

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Tiddi 28. Oktober 2013

Man liest ja immer wieder, dass die Zahlen der deutschen Hersteller in den USA richtig gut aussehen usw. Aber als ich neulich für einige Wochen an der Ostküste unterwegs war, habe ich mal fest gestellt, was das fürs Straßenbild dort bedeutet: Nichts! Deutsche Fahrzeuge haben echten Seltenheitswert, es dominieren Amerikaner und Japaner. Da war ich in meiner Naivität doch etwas überrascht, wenn ich ehrlich bin…

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